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   Gesundheitsberichterstattung

Armut

„Armut zählt zu den stärksten Triebkräften ungesunder Umweltbedingungen und zu den wichtigsten Determinanten von Gesundheit.“ (EEHC, 1999)
Einführungstext

In den letzten 10 Jahren hat sich das Haushaltseinkommen in Deutschland, insbesondere in den neuen Bundesländern erheblich gebessert. Dennoch kann ein Teil der Bevölkerung seinen Lebensunterhalt ohne staatliche Zuwendung in Form verschiedener Unterstützungen nach BSHG, nicht bestreiten (StBA, 2001). Betrachtet man in diesem Zusammenhang Zahlen, die Kinder und Jugendliche betreffen wird deutlich, dass diese Altersgruppe am stärksten betroffen ist. Im Bundesland Sachsen Anhalt sind z.B. 42% aller männlichen und 35% aller weiblichen Hilfeempfänger jünger als 18 Jahre (StLA Sachsen Anhalt, 1999).

Eine Vielzahl von Studien belegen: Die soziale Lage, Armut und soziale Ungleichheit wirken sich auf den Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen aus. Armut wirkt sich dabei sowohl direkt (über Wohnraum, Ernährung usw.) und indirekt (nämlich über den Bildungsstand, der maßgeblich die Chancen für Erwerbstätigkeit und damit Einkommen prägt und das gesundheitsrelevante Wissen und damit das Gesundheitsverhalten mitbestimmt) auf den Gesundheitszustand aus. Kinder, die in armen Verhält-nissen aufwachsen haben demnach neben einen schlechteren Gesundheitszustand häufiger ein kritisches Risikoverhalten (insbesondere Rauchen, Ernährung) (RKI, 2001).

Tag
17. Oktober Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut

Website Plattform "Gesundheitsförderung bei Sozial Benachteiligten"

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Aktualisiert am 20.08.2008